Patriotismus und Identität

Das Fundament eines gut funktionierenden Staates ist die Akzeptanz und Loyalität seiner Bewohner. Mit Sorge beobachten wir, wie diese staatsbejahende Grundhaltung in der Bevölkerung zunehmend schwindet, vor allem bei der politisch aktiven und interessierten Jugend.

Die Einstellung, „gegen Staat und Polizei“ zu sein, etabliert sich ebenso in den Mainstream-Jugendkulturen wie der Kampf gegen alles angeblich „Rechte“ und die utopische Idee einer multikulturalisierten One World ohne Grenzen, Völker und Nationen. Nationalstaatliche Argumente werden als chauvinistisch und faschistisch verschrien. An den Universitäten wird linksextreme Propaganda zunehmend toleriert und die linksextremistische Szene teilweise sogar mit Steuergeldern unterstützt. Die immer aggressivere Ausbreitung dieser Ideologien in das alltägliche Leben gerade von Jugendlichen und jungen Erwachsenen treibt Freundschaften und sogar Familien auseinander. Diese Entwicklung muss gestoppt werden. Wir brauchen wieder einen stärkeren Zusammenhalt in der deutschen Gesellschaft, ein positives Wir-Gefühl, einen gesunden Patriotismus und Respekt vor unseren Sicherheitsorganen.

 

Wir wollen den deutschen Nationalstaat und den Freistaat Thüringen in ihrer freiheitlich demokratischen Verfasstheit und mit ihren speziellen kulturellen Besonderheiten erhalten; deshalb sind wir deutsche und thüringische Patrioten. Die positive Identifikation mit dem Land, in dem man mit seinen Landsleuten lebt, darf nicht mehr gesellschaftlich verpönt werden, sondern muss vielmehr als Quelle gemeinschaftlicher Schaffenskraft begriffen werden. Deshalb haben wir uns die Wiederbelebung des gesunden Patriotismus und der heimatlichen Traditionen zur Mission erklärt.

 

Patriotismus bedeutet für uns Heimatliebe. Es ist keine Schande, stolz zu sein auf das, was unsere Ahnen geleistet, erreicht und erschaffen haben. Dort, wo wir jetzt stehen, haben die Deutschen der Vergangenheit uns hingebracht. Dieser schöpferische Reichtum unseres Landes, seine großartige Kultur, verdienen geschätzt und gewürdigt zu werden.

 

Griechisch-römische Antike, Reformation und Renaissance haben Deutschland als Bestandteil des christlichen Abendlandes zu dem gemacht, was es ist. Demokratie, Rechtsstaat, die Trennung zwischen Staat und Religion und die Gleichberechtigung von Mann und Frau sind nicht vom Himmel gefallen, sondern das Ergebnis dieser einzigartigen Mischung, die es nirgendwo sonst auf der Welt gegeben hat. Unsere demokratischen Werte wurden über Jahrhunderte voller Krisen, Leid und Krieg erschaffen, errungen und verteidigt. Keine politische Kraft hat das Recht, die deutsche Identität auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen. Alle sind in der Pflicht, Deutschland weiter voran zu bringen.

Wir wollen ein Thüringen, das Thüringen bleibt. Wir lehnen die Multikulturalisierung ab und bekennen uns zu einem Europa der Regionen und Nationen, dessen wichtiger Bestandteil unser Freistaat ist. Zwangsbeglückende Menschheitsexperimente – die Folgen zerstörerischer, totalitärer Ideologien wie Kommunismus, Nationalsozialismus, Islamismus und Genderismus – sind mit uns nicht zu machen.

 

Integration und Assimilierung von Zuwanderern kann nur dann gelingen, wenn sie geordnet nach bestimmten Anforderungen geschieht und Zuwanderer in ihrer neuen deutschen Heimat auf eine starke und selbstbewusste Kultur treffen, an die sie sich gerne und mit Stolz anpassen.

Patriotismus ist in Bildern gesprochen das, was den Menschen davon abhält, unter Belagerung dem Feinde des Nachts gegen ein paar Silberstücke das Tor aufzustoßen. Wir wollen keinen Ausverkauf deutscher Interessen an supranationale Organisationen wie die Europäische Union oder an andere Staaten wie die Türkei, sondern patriotische Staatsmänner, die ihr Wirken dem Wohle des Deutschen Volkes widmen.

Wir fordern höhere Strafen für das Schänden von Denk- und Mahnmälern sowie Nationalsymbolen wie der Deutschen und der Thüringischen Flagge.